pressemitteilung

BERLIN, 14.09.2016. Der Club of Rome prognostiziert den Weltuntergang  mal wieder. Nur eine schrittweise Erhöhung der Erbschaftssteuer auf 100%, Förderungen für kinderlose Frauen und das Anheben des Renteneintrittsalters auf 70 kann die Menschheit vielleicht noch retten. Die Vorsitzenden der AfD-Jugendorganisation können über den Dauerbrenner Apokalypse nur lachen.

So äußert der Vorsitzende Markus Frohnmaier:

„Den Club of Rome zu wirtschaftlichen Themen heranzuziehen, das ist, als würde man eine Nonne nach ihrer Lieblingsstellung fragen. Das ist ein Verein voller alternder Sozialisten und Schwarzseher. Mit ihren jüngsten Forderungen haben sie sich in puncto Schwachsinn allerdings selbst übertroffen. Bei der Anhebung der Erbschaftssteuer auf 100% habe ich erst gedacht, mich verlesen zu haben. Was diese wissenschaftlichen Hinterbänkler vom Club of Rome da fordern ist nichts anderes als eine Konfiszierung aller Sparguthaben bei Eintritt des Todes. Das impliziert, dass dem Menschen sein Geld ohnehin nie gehört hat, sondern dass der Staat ihm nur vorübergehend erlaubt hat, welches zu besitzen. Das ist die perverseste Einstellung zum Thema Eigentum und Freiheit, die ich je lesen musste. Ich hoffe, dass dieser peinliche Verein von der Bildfläche verschwindet, bevor sie einen 39. Bericht mit noch mehr Unsinn rausbringen können.“

Sein Co-Vorsitzender, Sven Tritschler, ergänzt:

„Dass den Jungs vom Club of Rome ihre Nummer mit dem Weltuntergang nicht selbst langsam peinlich wird wundert mich, nachdem die UN doch bisher jeden ihrer Berichte Lügen gestraft haben. Bis zur Jahrtausendwende sollte das starke Wirtschaftswachstum doch schon zur Verelendung und zum weltweiten Kollaps führen. Fakt ist: die Menschen sind heute wohlhabender, gesünder, besser vernetzt als je zuvor- bei sinkender Umweltverschmutzung weltweit. Das Blöde ist nur, dass sich mit solchen Aussagen keine Bücher verkaufen lassen. Aber wenn man es schafft, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, dann kann man seinen sozialistischen Schwachsinn bestens als Allheilmittel verkaufen. Allein die Forderung nach einer Prämie in Höhe von 80.000 Dollar für jede 50 Jährige, die kinderfrei bleibt- das ist wirklich das Dümmste, was ich in puncto demografischer Krise je gehört habe. In den westlichen Ländern ist die Geburtenrate ohnehin sehr niedrig und in den Ländern mit hoher Geburtenrate lässt sich eine solche Förderung überhaupt nicht umsetzen.  Ich empfehle dem Verein, sich aufzulösen. Niemanden interessiert die Meinung von Schwarzsehern ohne wirtschaftlichen Sachverstand.“