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„Dass die etablierten Politiker auf den Zug des Bahnchefs Grube aufspringen und eine Maut für Fernbusse verlangen, ist nicht nur ein weiteres Signal für die Verflechtung von scheinprivatisierten Staatsunternehmen und Politik, sondern auch eine weitere Dreistigkeit, um dem Bürger noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen. Die Einführung einer Maut für Fernbusse ist der gezielte Versuch seitens der Politik und der DB, sich lästiger Konkurrenz zu entledigen. Wir als Junge Alternative sehen uns in diesem Fall als Verteidiger der Marktwirtschaft gefordert“, so der Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Sven Tritschler.

Hintergrund war die im Frühjahr von DB-Chef Rüdiger Grube formulierte Forderung, eine Maut für Fernbusse zu erheben. Zahlreiche Politiker, unter anderem Bayerns Verkehrsminister Herrmann (CSU) und der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stephan Kühn, gaben Grube Rückendeckung. So argumentierte Kühn, dass „Fernbusse in erheblichem Maße zur Abnutzung der Fernstraßen, insbesondere der Brückenbauwerke, beitragen.“

Die Bundesvorsitzenden der Jungen Alternative für Deutschland kritisieren diesen Vorschlag in aller Schärfe und fordern die Mautfreiheit für Fernbusse. „Das Fernbusangebot ermöglicht besonders jungen Leuten, weite Strecken zu günstigen Konditionen zu bewältigen. Während Langstreckenfahrten der Deutschen Bahn meist kaum bezahlbar sind, können Fernbusreisen auch mit kleinem Geldbeutel unternommen werden“, so Markus Frohnmaier, ebenfalls Bundesvorsitzender der Jungen Alternative.

Frohnmaier weiter: „Ein weiteres Mal zeigt sich hier die grüne Steuerlogik: Der Staat wird seiner Kernaufgabe, nämlich der Straßensanierung, nicht gerecht, obwohl er über Jahrzehnte das Geld der Steuerzahler hierfür kassiert hat. Gleichzeitig sollen ausgerechnet die Armen und Jungen für die desaströse Haushaltsdisziplin und die mangelnde Innovationsfähigkeit der Bahn zur Kasse gebeten werden.“

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