Wirtschaft
  • Unser Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft
    Wir bekennen uns zur sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard. Leistungsbereitschaft, Erfindergeist und harte Arbeit müssen sich lohnen.
  • Nein zu diesem Euro
    Die Junge Alternative setzt sich für einen Euro-Austritt Deutschlands ein. Sollte Deutschland nicht zu einer eigenen, zu seiner Wirtschaftskraft passenden Währung zurückkehren können, soll Deutschland gemeinsam mit anderen finanzstärkeren europäischen Staaten aus dem Euro aussteigen und eine neue Währungszone bilden.
  • Ja zum Europäischen Binnenmarkt
    Die JA tritt uneingeschränkt für den Europäischen Binnenmarkt ein.
  • Für eine radikale Vereinfachung des Steuersystems
    Deutschlands Steuersystem ist zu kompliziert und die Steuern- und Abgabenlast zu hoch. Die Junge Alternative fordert eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das Modell von Professor Kirchhof. Der Bürger muss verstehen, in welcher Höhe er besteuert wird.
  • Pro technologischer Fortschritt
    Wir befürworten und fördern den technologischen Fortschritt. Neue Technologien betrachten wir zunächst als Chance, nicht als Gefahr.
  • Technologiestandort Deutschland
    Wir befürworten und fördern den technologischen Fortschritt und fordern ein stärkeres Engagement der Bundesregierung, um den Innovationsstandort Deutschland zu erhalten und international auszubauen. Um den technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung, aber auch Stabilität weiterhin aufrechtzuerhalten, muss die Regierung: 1. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) erhöhen. In den meisten Bundesländern liegen die Ausgaben für FuE unter der Empfehlung der EU (Horizont 2020) von 3% des Bruttoinlandsprodukts. 2. Private Investitionen stärker unterstützen. 3. Eine intensivere Vernetzung der Wissenschaft und Industrie, durch verstärkte Anreize und Koordinierungswerkzeuge, insbesondere in Ostdeutschland, fördern, um die Innovationsleistung Deutschlands zu erhöhen. 4. Stärkere Anreize für Startup-Unternehmen schaffen, damit diese sich in Deutschland niederlassen. Dies ist durch Clusterinitiativen und Innovationsparks realisierbar; derartige Neuerungen sind Schlüssel des wirtschaftlichen Erfolges. Für die verschiedensten innovativen und qualitativ-hochwertigen Industriebranchen bekannt, steht die deutsche Wirtschaft in Zusammenarbeit mit zahlreichen exzellenten Forschungsgesellschaften (Fraunhofer, Helmholtz, Max-Planck), Forschungsinstituten und Universitäten. Neben international renommierten Großunternehmen, stellen klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dar. Eine Ausweitung deren verhältnismäßig geringen Vernetzung zur Wissenschaft ist dementsprechend anzustreben.
  • Abschaffung der kalten Progression
    Wir befürworten eine automatische jährliche Anpassung der Besteuerung von den über dem Mindestlohn-Vollzeit-Äquivalent liegenden Einkommensschichten. Neben der Anpassung des Mindestlohnes durch die Mindestlohnkommission muss auch die Veränderung der allgemeinen Lebenshaltungskosten berücksichtigt werden.
  • Für eine Erhöhung des steuerfreien Existenzminimums
    Die Junge Alternative tritt für eine Erhöhung des steuerfreien Existenzminimums ein. Eine Besteuerung soll erst bei dem Betrag einsetzen, der bei Vollbeschäftigung und bei jeweils aktuellem Mindestlohn verdient wird. Bei 8,50 Euro Mindestlohn die Stunde und 40 Wochenstunden liegt dieser Betrag zurzeit bei 1.472,20 Euro.
Europa- und Außenpolitik
  • Die Türkei ist kein Teil Europas – Ende der Beitrittsverhandlungen forcieren
    Die Junge Alternative für Deutschland spricht sich klar gegen einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union aus. Angesichts der antiisraelischen und antiamerikanischen Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan am 19.07.2014 im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt, gehört die Türkei politisch, vor allem aber ideell, nicht zu Europa. Sie teilt unsere europäischen Werte nicht. Ein Abbruch der Beitrittsverhandlungen ist daher zu prüfen. Deutlich wird dies vor allem durch die von der Regierungspartei AKP vorangetriebene Islamisierung des Landes. Damit verbunden ist die anhaltende Diskriminierung der Christen in der Türkei, die sich beispielsweise anhand des Verbotes der Priesterausbildung zeigt. Gleichzeitig finanziert und unterstützt die Türkei islamistische Aktivitäten in Deutschland, in dem sie über den islamischen Verein DITIB e. V. mit der vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Organisation „Milli Görüs“ kooperiert. Die DITIB ist beim Bau zahlreicher Moscheen in Deutschland federführend und das türkische Religionsministerium entsendet in großer Zahl bei ihr angestellte türkische Imame nach Deutschland, die die Vorgaben des türkischen Religionsministeriums ausführen und meist über keinerlei Landeskenntnis verfügen. Dadurch nimmt die türkische Regierung umfassend und dauerhaft Einfluss auf die in Deutschland lebenden Türken, was deren Integration gefährdet und die Bildung von Parallelgesellschaften voranschreiten lässt. Auf europäischer Ebene zeigen die Erpressungsversuche der Erdogan-Regierung etwa in der Zypernfrage oder bei der mittlerweile abgelehnten Nabucco-Pipeline die mangelnde demokratisch-politische Kultur in der Türkei. Zur weiteren Zusammenarbeit mit der Türkei bietet eine „privilegierte Partnerschaft“ die beste Perspektive.
  • Nein zur Europaarmee
    Die Junge Alternative lehnt die Transformation der Bundeswehr in eine Europaarmee entschieden ab. Wir befürworten bi- oder multilaterale Kooperationen zwischen Nationen, um das Prinzip des „Pooling & Sharing“ zu fördern. Dennoch lehnen wir eine Kompetenzverschiebung auf supranationaler Ebene ab. Durch eine Schaffung einer Europaarmee wird die demokratische Kontrollinstanz, der Bundestag, weitestgehend ausgeschaltet. Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GVSP) sieht vor, dass das Europäische Parlament lediglich „angehört“ und „unterrichtet“ wird (Artikel 36 Vertrag von Lissabon). Ebenso wenig entscheidet der Europäische Gerichtshof (Artikel 275 AEUV). Eine Verlagerung der Verteidigungskompetenz auf supranationaler Ebene würde das Königsrecht des Parlaments aushöhlen. Eine Schaffung paralleler Strukturen gegenüber der NATO ist ineffizient und würde die Militärausgaben unnötig erhöhen. Ferner haben aktuelle Konflikte gezeigt (Beispiel: Libyen), dass die EU-Mitgliedsländer verschiedene außenpolitische Interessen verfolgen und nur selten eine gemeinsame Außenpolitik haben.
  • Gegen weitere Auslandseinsätze der Bundeswehr
    Wir lehnen eine verstärkte Beteiligung der Bundeswehr an Auslandseinsätzen ab.
  • Für ein Selbstbestimmungsrecht der Völker
    Die Junge Alternative bekennt sich vorbehaltlos zum Selbstbestimmungsrecht der Völker. Kein Volk darf gezwungen werden Teil eines Staates zu sein, dem es nicht angehören will.
  • Ende des Konfrontationskurses gegen Russland
    Die Junge Alternative für Deutschland fordert ein Ende des Konfrontationskurses der Bundesrepublik gegenüber Russland. Russland war und ist traditionell für Deutschland von großer Bedeutung und hat sich insbesondere in den letzten Jahren als umsichtiger geopolitischer Spieler und zuverlässiger Partner seiner Verbündeten erwiesen. Die Deutschlands internationalen Spielraum einschränkende, einseitige Fixierung auf die USA lehnen wir folglich ab. Hinweis: Der Beschluss stammt vom 02. Februar 2014, wurde also vor der Ukraine-Krise gefasst und bezieht sich daher auf das allgemeine Verhältnis zu den USA und Russland. Er ist nicht als Stellungnahme oder Positionierung in der Ukraine-Krise zu verstehen.
  • Für ein Europa der Nationen
    Die Junge Alternative für Deutschland setzt sich für eine radikale Reform der Europäischen Union ein und fordern stattdessen eine Wirtschaftsgemeinschaft nach Vorbild der “Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft” (EWG). Wir verstehen uns als kritisches Organ, das die undemokratischen Strukturen der Europäischen Union ablehnt und die nationalen Verfassungen und Volksvertretungen sowie die Souveränität der Bürger Europas verteidigt.
  • Für ein Europa der Subsidiarität
    Ein Europa der Zukunft muss dem Prinzip der Subsidiarität entsprechen. Einer zentralistischen EU ist entschieden entgegen zu treten.
  • Für eine demokratische Auflösung der EU in eine Wirtschaftsgemeinschaft
    Die Junge Alternative für Deutschland setzt sich für eine demokratische Auflösung der Europäischen Union ein und fordert stattdessen eine Wirtschaftsgemeinschaft nach Vorbild der "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" (EWG). Wir verstehen uns als kritisches Organ, das die undemokratischen, völkerrechtswidrigen Strukturen der Europäischen Union ablehnt und die nationalen Verfassungen und Volksvertretungen sowie die Souveränität der Bürger Europas verteidigt.
  • Keine Gelder für die Hamas oder die PA
    Die Junge Alternative für Deutschland fordert, dass die Bundesrepublik Deutschland keine weiteren staatlichen Gelder der Hamas oder der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu Verfügung stellt. Außerdem soll es Privatpersonen oder juristischen Personen untersagt werden Geld in der Hamas oder der PA zu überweisen, bestehende Konten der Hamas oder der PA in Deutschland sind einzufrieren. Dies betrifft auch explizit die Geberkonferenzen für den Gaza-Streifen.
  • Gegen den salafistischen Islamismus im Nahen und Mittleren Osten
    Die Junge Alternative für Deutschland tritt dafür ein, dem salafistischen Islamismus im Nahen und Mittleren Osten durch Bildung einer geopolitischen und -strategischen Allianz zwischen Deutschland und den säkularen, schiitischen oder gemäßigt-sunnitisch regierten Staaten entschieden entgegenzutreten. So sollen mit dem Libanon, Syrien, Irak und dem Iran entsprechende politische, wirtschaftliche und militärische Kooperationen geschlossen werden. Im Gegenzug sind entsprechende Arrangements mit Staaten, die den salafistischen Islamismus direkt oder indirekt unterstützen, beispielsweise Saudi-Arabien, Katar und Türkei, zu beenden. Gegebenenfalls sollen andere europäische Staaten in die Allianz miteinbezogen werden.
  • Aussetzen des Schengen-Abkommens
    Wir setzen uns für eine sofortige Aussetzung des Schengen-Abkommens ein. Als ultima ratio befürworten wir auch einen Austritt aus dem Schengen-Abkommen.
Arbeit & Soziales
  • Nein zum Mindestlohn
    Die Junge Alternative lehnt den Mindestlohn ab. Der Staat soll sich nicht in die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Gewerkschaften) einmischen.
  • Deutschland muss kinderfreundlicher werden
    Eltern sollen stärker entlastet werden.
  • Ja zu Lebensmittelmarken
    Wir sprechen uns für die weitere Ausgabe von Lebensmittelmarken aus. Damit sollen insbesondere Personen unterstützt werden, die täglich zur Tafel gehen müssen.
  • Freiwillige Prostitution soll weiterhin legal bleiben
    Desweiteren lehnen wir staatliche Eingriffe in die Preisfindung ab. Der Staat soll lediglich Zwangsprostitution und Prostitution minderjähriger Personen bekämpfen. Darüber hinaus soll der Staat dafür sorgen, dass Prostituierte verpflichtet sind, sich regelmäßig ärztlich untersuchen zu lassen.
Demokratie, Datenschutz und Meinungsfreiheit
  • Gegen Parteizugehörigkeit von Bundesverfassungsrichter
    Die Richter am Bundesverfassungsgericht dürfen keinen politischen Parteien angehören.
  • Politik mit Verstand, statt Ideologie
    Politische Entscheidungen sollen stets auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, logisch begründbaren Zusammenhängen und der Vernunft basieren. Der Staat soll weder Einzelnen, noch Familien ein bestimmtes Weltbild aufdrängen (z.B. Bildungsplan, sexuelle Vielfalt, Veggie Days).
  • Für mehr direkte Demokratie
    Die Junge Alternative setzt sich für direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ein. Wir befürworten die Einführung von Volksabstimmungen auf Bundesebene.
  • Ja zur Jugendpartizipation
    Die Junge Alternative fordert die Einführung von partizipativen Institutionen für Jugendliche auf allen Ebenen, um die Meinung der Jugend durch Jugendliche vertreten zu können. Die Kommunen und Länder sollen entsprechend geeignete Partizipationsmöglichkeiten, wie Jugendräte oder Jugendfora für Jugendliche schaffen und diese finanziell fördern. Die Jugend von heute sind die Bürger von morgen, aufgrund dessen ist es wichtig in einer schnelllebigen Welt, in der die Politikverdrossenheit und Frustration immer weiter steigt, bereits frühzeitig Jugendliche in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Es ist die Aufgabe der Politik, insbesondere der Jugendorganisation einer Partei, welche sich für die direkte Demokratie ausspricht, junge Menschen zu motivieren, sich ihrer Bedürfnisse und Interessen bewusst zu werden, ihre Umwelt und Gesellschaft kritisch zu durchleuchten und diese entsprechend in Gremien zu vertreten. Außerdem fordert die UN-Kinderrechtskonvention und EU-Grundrechtecharta entsprechende Partizipationsrechte, die flächendeckend umzusetzen sind. Nur so können mündige Bürger heranwachsen und sich vor extremistischen Gruppierungen wehren und wirksame Politik für die Gesellschaft formulieren.
  • Für informationelle Selbstbestimmung
    Wir setzen uns für die konsequente Durchsetzung des Grundrechtes auf informationelle Selbstbestimmung ein. Die Überwachung privater Kommunikation durch in- und ausländische Geheimdienste und andere staatliche Stellen ohne konkreten Verdacht lehnen wir entschieden ab.
  • Asyl für Edward Snowden
    Wir fordern die Bundesregierung auf, Edward Snowden politisches Asyl zu gewähren.
  • Gegen eine Vorratsdatenspeicherung
    Die JA spricht sich gegen die Vorratsdatenspeicherung aus.
  • Abschaffung der Rundfunkgebühren
    Die Junge Alternative für Deutschland fordert die Abschaffung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) in ihrer jetzigen Form. Die GEZ-Abgabe für Internetnutzung muss zurückgenommen werden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist von Grund auf neu zu strukturieren. Die aktuelle übergroße Vielfalt der Sendeanstalten ist deutlich zu reduzieren. Für die freie und unabhängige Berichterstattung sowie den staatlichen Bildungsauftrag sind geeignete Konzepte zu entwickeln, die allen politischen Strömungen in Deutschland angemessenen Raum für Informationen bieten (transparente Aufsichtsratsbesetzungen, Programmkonzepte, etc.). Die Grundfinanzierung ist ausschließlich über Steuermittel zu realisieren. Kommerzielle Werbung ist untersagt.
  • Gegen die Gendersprache
    Wir setzen uns dafür ein, dass öffentliche Institutionen keine Gendersprache verwenden sollen.
  • Für die Religionsfreiheit
    Die JA bekennt sich vorbehaltslos zur Religionsfreiheit. Darüberhinaus bekennen wir uns zu unserem christlich-jüdischen und humanistischen Kulturerbe und lehnen seine Verdrängung entschieden ab.
  • Für eine Trennung von Staat und Religion
    Die Junge Alternative bekennt sich vorbehaltlos zur Trennung von Staat und Religion.
  • Beschränkung und Offenlegung der staatlichen Finanzierung von parteinahen Stiftungen und Organisationen
    Wir fordern die Beschränkung und Offenlegung der staatlichen Finanzierung von parteinahen Stiftungen und Organisationen. Die Stiftungen dürfen sich nicht im Ausland betätigen. Organisationen, die mit staatlichen Geldern voll- oder teilfinanziert werden, müssen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen.
Innere Sicherheit
  • Ja zum Neuköllner Modell
    Die Junge Alternative spricht sich für eine Beschleunigung von Jugendstrafverfahren in Anlehnung an das Neuköllner Modell aus. Straffällige Jugendliche müssen schnellstmöglich verurteilt werden. Strafen müssen ohne Verzug unmittelbar auf die Verurteilung folgen. Die Justiz ist entsprechend auszustatten.
  • Null-Toleranz-Prinzip
    Die Junge Alternative befürwortet einen strengeren Umgang mit Gewaltverbrechern und ein Null-Toleranz-Prinzip bei der Bekämpfung von Kriminalität. Die Mindeststrafen sollen angehoben werden.
  • Für eine stärkere Polizei
    Die Polizei soll personell und materiell besser ausgestattet werden.
  • Aufenthaltsrecht in Deutschland umsetzen
    Wir fordern die konsequente Umsetzung des geltenden Aufenthaltsrechts in Deutschland.
  • Linksextremismus bekämpfen
    Zur Bekämpfung des Linksextremismus fordern wir folgende Maßnahmen:
    1. Bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus darf es keine Zusammenarbeit mit Linksextremisten geben. Wer rechte Antidemokraten mit linken Antidemokraten bekämpft, macht sich unglaubwürdig und Linksextremismus gesellschaftsfähig.
    2. Träger von Initiativen gegen Extremismus, die mit Steuermitteln gefördert werden, haben sich vor Erhalt der Mittel schriftlich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu bekennen und zu erklären, nicht mit extremistischen Organisationen und Einzelpersonen zusammenzuarbeiten. Extremismus darf nicht mit Steuermitteln finanziert werden.
    3. Zur Zurückdrängung des Linksextremismus sind entsprechende Aufklärungs- und Forschungsprojekte zu fördern. Extremismusprävention darf sich nicht in der Bekämpfung des Rechtsextremismus erschöpfen.
    4. Die Verantwortlichen staatlicher Stellen haben bei Besetzungen von Gemeinschaftseigentum unverzüglich Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen. Die Erfahrung zeigt, dass eine Räumung umso schwieriger wird, desto länger eine Besetzung andauert.
    5. Der Staat darf Linksextremismus nicht finanziell oder strukturell unterstützen – weder durch direkte Geldzahlungen, noch durch die unentgeltliche Überlassung von Gemeinschaftsräumlichkeiten. Ausnahmen sind nur den Nachrichtendiensten zur Erlangung wichtiger Informationen gestattet („V-Leute“).
    6. Sofern sogenannte Hasskriminalität besonders bestraft werden soll, ist darauf zu achten, dass eine entsprechende Regelung nicht nur rechtsextremistische Straftäter, sondern auch linksextremistische Straftäter umfasst. Gleiches Recht für alle.
    7. Linksextremistische Vereine, die sich in aggressiver Weise gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, sind zu verbieten. Dies gilt insbesondere für Vereine, welche wie die „Rote Hilfe e. V.“ linksextremistische Straf- und Gewalttäter ideell und finanziell unterstützen, um ihre rechtsstaatsfeindliche Gesinnung auch vor Gericht und im Gefängnis aufrecht zu erhalten.
    8. Staatliche Stellen, die mit Linksextremismus befasst sind – vom polizeilichen Staatsschutz über die politischen Abteilungen der Staatsanwaltschaften bis hin zum Verfassungsschutz -, sind personell und materiell in die Lage zu versetzen, ihren Aufgaben angemessen nachzugehen.
    9. Die Blockade rechter und rechtsextremistischer Demonstrationen setzt regelmäßig nicht nur das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit außer Kraft, sondern ist auch Ausgangspunkt für gewalttätige Eskalationen. Blockaden genehmigter Aufzüge sind daher abzulehnen.
    10. In der öffentlichen Auseinandersetzung wird der Begriff „rechts“ häufig synonym zu „rechtextremistisch“ verwendet. In einer pluralistischen Demokratie ist jedoch sowohl eine politische Linke als auch eine politische Rechte legitim. Ein derartiger Sprachgebrauch ist daher abzulehnen.
Integration und Einwanderung
  • Zuwanderung nach einem Punktesystem
    Wir fordern, dass die Zuwanderung nach Deutschland gesteuert wird. Zu diesem Zweck soll ein Punktesystem für die Zuwanderung eingeführt werden. Dieses Punktesystem soll sich nach dem kanadischem bzw. australischem Punktesystem richten.
  • Nein zur weiteren Islamisierung Deutschlands
    Wir sehen eine zunehmende Islamisierung mancher Stadtteile oder Gegenden Deutschlands mit Sorge und fordern Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den christlichen Wurzeln unseres Landes.
  • Begrenzung der Sozialleistungen für Zuwanderer
    Die Junge Alternative für Deutschland fordert, dass Zuwanderer erst nach fünf Jahren des Einzahlens in das deutsche Sozialsystem selbst einen Anspruch auf gerade diese Sozialleistungen erhalten.
  • NO WAY – für eine Flüchtlingspolitik nach australischem Vorbild
    Die Junge Alternative fordert eine europäische „NO WAY“-Kampagne nach australischem Vorbild, die sogenannte „Wohlstandsflüchtlinge“ schon in Afrika davon abhalten soll, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Wir fordern eine europäische Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Staaten, die eine illegale Überquerung des Mittelmeers schon an der afrikanischen Küste verhindert. Asylanträge sollen zukünftig in sicheren Drittstaaten, möglichst noch in Afrika gestellt werden können. Auch solche Asylbewerber, die das europäische Festland erreichen, sollen dort bis zur abschließenden Bearbeitung ihres Verfahrens menschenwürdig untergebracht werden. Abgelehnte Asylbewerber sind, soweit sie sich in Europa aufhalten, unverzüglich in Ihre Herkunftsstaaten zurückzuweisen. Die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen soll ausschließliche Bundesangelegenheit werden. Integration ist kein Ziel von Flüchtlings- und Asylpolitik. Unterbringungs- und Bildungsangebote für Flüchtlinge sollen eine möglichst unkomplizierte Reintegration in die Herkunftsländer sicherstellen.
Gesellschaftspolitik
  • Nein zu Antisemitismus
    Wir treten entschieden gegen jegliche Form von Antisemitismus ein.
  • Kopftuchverbot für Staatsbedienstete
    Der Staat soll als Arbeitgeber ein Kopftuchverbot für seine Beamten und Angestellten aussprechen. Dies betrifft nur die Bekleidung am Arbeitsplatz.
  • Burkaverbot
    Die Burka soll in Deutschland verboten werden. Dies betrifft nicht das Privatleben der Personen.
  • Nein zum Gender-Mainstreaming
    Die Junge Alternative lehnt die Ideologie des Gender-Mainstreaming entschieden ab.
  • Leistung statt Quoten
    Die Junge Alternative für Deutschland befürwortet die Förderung des Engagements von Frauen innerhalb der AfD. Die Aufstellung von Listen zur Europa-, Bundes-, Landes-, Kommunalwahlen sowie für die Besetzung von Parteiämtern nach Quoten lehnt die Junge Alternative für Deutschland jedoch entschieden ab, da sie sowohl der Wahlfreiheit der jeweiligen Wahlversammlungen widersprechen, als auch dem tatsächlichen Engagement kaum Rechnung tragen.
  • Schutz von Ehe und Familie
    Die Junge Alternative für Deutschland steht für die Erhaltung von Artikel 6 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:
    1. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
    2. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuförderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
    3. Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
    4. Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
    5. Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen, wie den ehelichen Kindern. Dem staatlichen Eingriff in die Elternrechte muss entschieden Einhalt geboten werden. Bildungsinstitutionen sollen die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit lediglich unterstützen. Bildung und Erziehung dienen dem Wohl der Kinder und sollen diesen die Möglichkeit bieten, sich zu mündigen Bürgern zu entwickeln. Ideologische Umerziehung und die Sexualisierung der Gesellschaft unter dem Deckmantel der “Sexuellen Vielfalt” oder des Gender-Mainstreaming verletzen nicht nur das Elternrecht, sondern vor allem das Kindeswohl. Dieses steht für die Junge Alternative an erster Stelle.
  • Ungeborenes Leben effektiv schützen: Abtreibung nur bei triftigen Gründen!
    Die Junge Alternative für Deutschland wendet sich gegen ein Abtreibungsrecht, das den bloßen Willen der Mutter pauschal über das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben stellt. Die Junge Alternative für Deutschland spricht sich deshalb für eine Reform des § 218a StGB (Straflosigkeit des Schwanger- schaftsabbruchs) aus. Mit der zurzeit in Deutschland geltenden Fristenregelung, die Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen nach einer Beratung grundsätzlich straffrei stellt, wird die aus der Menschenwürde des Grundgesetzes abgeleitete staatliche Verpflichtung, auch das ungeborene Leben zu schützen, nur unzureichend erfüllt. Die Junge Alternative für Deutschland fordert, die bestehende Fristenregelung durch eine Indikationsregelung, wie sie z.B. lange Zeit auch die CDU gefordert hat, zu ersetzen. Abtreibungen dürfen nur dann straffrei sein, wenn ein triftiger Grund (Indikation) in der Abwägung zwischen dem Recht des ungeborenen Kindes auf Leben und dem Recht der Mutter auf Selbstbestimmung den Ausschlag gibt. Dies ist vor allem bei einer medizinischen (Gefahr für Gesundheit oder Leben der Mutter) Indikation der Fall; unter Umständen ist der Schwangerschaftsabbruch in den ersten zwölf Wochen nach einem Beratungsgespräch auch bei kriminologischer (Vergewaltigung), eugenischer (schwerwiegende Behinderung des Kindes) oder sozioökonomischer (drohende Verwahrlosung des Kindes) Indikation nicht zu bestrafen. In jedem Fall muss der Staat das materielle und seelische Wohlbefinden von Schwangeren, bei denen ein Schwangerschaftsabbruch droht, sicherstellen und dazu ermuntern, die Schwangerschaft fortzusetzen.
  • Ja zur Dienstpflicht
    Die Junge Alternative setzt sich für eine Dienstpflicht von 12 Monaten ein. Das Wehrpflichtgesetz soll – unter redaktioneller Änderung von "Wehrdienstleistender" in "Dienstpflichtleistender", "Wehrübender" in "Pflichtübender" usw. – volle Anwendung finden. Der Pflichtdienst soll als Wehrdienst, Dienst im Deutschen Roten Kreuz, im Technischen Hilfswerk, Freiwilligen-/ Berufsfeuerwehren, Bergrettung, Seenotrettung sowie jeder anderen Organisation (BOS; Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), welche in innerdeutschen oder internationalen Katastrophenfällen sinnvoll Hilfe leisten, geleistet werden können. Der Pflichtdienst ist unter voller Berücksichtigung der Wehrgerechtigkeit für Männer und Frauen verpflichtend.
Bildung
  • Nein zur aktuellen Inklusionspolitik
    Wir sind gegen die aktuelle Inklusionspolitik der Altparteien. Inklusion ist eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Die gemeinsame Unterrichtung behinderter und nicht behinderter Schüler funktioniert an vielen Schulen ohne größere Beeinträchtigungen der Schüler und Lehrer. Dennoch werden in vielen Bundesländern radikal Förderschulen für jene Schüler geschlossen oder die finanziellen Mittel gestrichen, die nicht am normalen Unterricht teilnehmen können. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern und Schüler wird damit dramatisch eingeschränkt, während das Kind unter einer stärkeren Belastung leiden muss. Des Weiteren kann immer weniger ein leistungsgerechter Unterricht für Schüler stattfinden und Lehrer können nicht den geplanten Schulstoff lehren. Wir lehnen eine Ausgrenzung von Kindern mit Behinderungen entschieden ab. Eine vernunftorientierte Inklusionspolitik für alle Personen muss aber garantiert werden, die dem betroffenen Kind hilft, nicht schadet.
  • Erleichterung früherer Familiengründung – Förderung des Modells „Studieren mit Kind“
    Die Junge Alternative setzt sich dafür ein, dass die Familiengründung während Studium und Ausbildung stärker gefördert wird. Wer bereits den Fachhochschul- oder Hochschulabschluss mit Kind meistert, wird auch den Übergang in den beruflichen Alltag einfacher bewältigen. Die Entstehung von Familien und Mehrkindfamilien deutlich vor Erreichen des 35. Lebensjahres der Mutter ist auch medizinisch indiziert. Zur Realisierung des Modells „Studieren mit Kind“ wird die Junge Alternative sich einsetzen für:
    1. Hilfen und Beratung während Studiums- und Ausbildungszeit (Kredit, Wohnung, Kinderbetreuung, Kinderzuschuss beim Bafög).
    2. Flexible Ausgestaltung des Studien- und Ausbildungsverlaufs.
    3. Erleichterte Möglichkeiten des Zugangs sowie des Übergangs zum Fernstudium, da ein Studium mit Kind bei einem Fernstudium leichter zu organisieren ist.
  • Politische Neutralität an Schulen
    Die Junge Alternative für Deutschland setzt sich für die politische Neutralität von Schulen ein. Bildungspläne (wie z.B. zur sexuellen Vielfalt) dürfen nicht von meist ideologisch motivierten Politikern vorgegeben werden. Die Bundesländer haben dafür zu sorgen, dass Fachexperten und Fachpädagogen im Zusammenspiel mit Bildungsexperten und Eltern die Lehrinhalte vor Ort festsetzen und regelmäßig anpassen. Auch in der Bildung gilt das Subsidiaritätsprinzip.
  • Ja zum dualen Studium, auch für Lehrer
    Die Junge Alternative für Deutschland fordert die Einführung des dualen Lehramtsstudiums.
Umwelt & Tierschutz
  • Ergebnisoffene Diskussion zum Klimawandel
    Die Junge Alternative setzt sich für eine ergebnisoffene Diskussion über die Theorie vom menschgemachten Klimawandel und die ggf. daraus folgenden politischen Maßnahmen ein.
  • Für einen vernunftbezogenen Umweltschutz
    Die Junge Alternative setzt sich für einen vernunftbezogenen Umweltschutz ein. Eine Bevormundung oder elementare Einschränkung der Freiheit des Menschen im Namen des Umweltschutzes lehnen wir ab.
  • Gegen qualvolle Schächtung von Tieren
    Das Schächten von Tieren ohne Betäubung und der Import von entsprechendem Schächtfleisch sind ausnahmslos zu verbieten.
Verkehrspolitik
  • Nein zum Tempolimit auf deutschen Autobahnen
    Die Junge Alternative lehnt ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen strikt ab. Die Verkehrsplanung hat sicherzustellen, dass Autobahnen so zu bauen/sanieren sind, dass sie ohne Tempolimit befahren werden können.
  • Für eine Stärkung der Erinnerungskultur
    Die Junge Alternative für Deutschland lehnt eine ideologisch begründete, auf Dekonstruktion ausgerichtete Kulturpolitik ab und setzt sich für eine Stärkung der Erinnerungskultur ein. Das Umbenennen von Straßen und Plätzen, nur weil sie nach Paul von Hindenburg oder Otto von Bismarck benannt sind, oder das Entfernen von Denkmälern lehnen wir entschieden ab. Geschichte muss im Stadtbild präsent sein, um sich mit ihr auseinandersetzen zu können. Wir sprechen uns auch gegen eine Geschlechterquotierung bei Straßenumbenennungen oder -neubenennungen aus.
  • Für eine Erhöhung des Bundesverkehrsetats
    Wir fordern eine Erhöhung des Bundesverkehrsetats für das bundesweite Straßen- und Schienennetz sowie für die Wasserstraßen von mindestens 7 Mrd. Euro im Jahr.