pressemitteilung

Junge Alternative leitet Ausschlussverfahren gegen Jannik Brämer ein 31. Mai 2017. Der Bundesvorstand der Jungen Alternative für Deutschland und der Berliner JA-Landesvorstand reagieren auf die Berichte, nachdem der mittlerweile zurückgetretene Landesschatzmeister der JA Berlin, Herr Jannik Brämer, offenbar für die Identitäre Bewegung Deutschland im Rahmen eines Protestes vor dem Bundesjustizministerium tätig wurde.

„Diese Teilnahme an einer Aktion der Identitären Bewegung Deutschland widerspricht dem Unvereinbarkeitsbeschluss mit der IB, den die Mitglieder der Jungen Alternative im vergangenen Jahr demokratisch beschlossen haben“, erklärte Markus Frohnmaier, Bundesvorsitzender, hierzu. Sein Co-Vorsitzender Sven Tritschler führte weiter aus: „Wir nehmen eine Verletzung unserer demokratisch gefassten Beschlüsse nicht hin. Wer den Willen unserer Mitglieder ignoriert, kann von uns keine Solidarität erwarten.“

Der Bundesvorstand der Jungen Alternative hatte vor der Einleitung des Ausschlussverfahrens Herrn Brämer zum Austritt aus der JA aufgefordert. Dieser hatte darauf nicht reagiert. Mit dem Ausschlussverfahren, das nun gemeinsam von Bundesvorstand und Berliner JA-Landesvorstand vorangetrieben wird, macht die JA unmissverständlich deutlich, dass sie die von den Mitgliedern gewünschte Abgrenzung zu vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen Ernst nimmt und alle gefassten Beschlüsse in der Sache mit Nachdruck durchsetzen wird.