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PRAG, 05.12.2015. Die Junge Alternative für Deutschland (JA) ist am Wochenende der europäischen Jugendorganisation „European Young Conservatives“ (EYC) beigetreten. Dies wurde auf dem jährlichen EYC-Kongress in Prag von Delegierten aus über 20 Ländern beschlossen.

Die EYC ist ein Zusammenschluss konservativ-nationaler Jugendorganisationen, die sich im demokratischen Spektrum rechts von christdemokratischen Parteien verorten und für politische Werte wie Nationalstaatlichkeit, Demokratie und die traditionelle Familie einstehen. In den EYC sind unter anderem die Jugendorganisationen bedeutender europäischer Regierungsparteien wie der nationalkonservativen polnischen PiS, der britischen Konservativen oder auch der schweizerischen SVP Mitglied. Darüber hinaus kooperieren die EYC eng mit der ECR-Fraktion im Europäischen Parlament, der auch die AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch und Marcus Pretzell angehören.

„Damit ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der JA getan“, erklärte Sven Tritschler, Bundesvorsitzender der Jungen Alternative, zum gelungenen Beitritt. „Unsere EYC-Mitgliedschaft straft insbesondere all jene Lügen, die immerzu behaupten, AfD oder JA wären von Rechtsextremisten unterwandert. Wenn das der Fall wäre, müssten die demokratisch gewählten Regierungsparteien in Polen oder dem Vereinigten Königreich, die uns in die EYC aufgenommen haben, wohl auch aus Rechtsextremen bestehen.“ Tritschler weiter: „Dies zeigt deutlich, wie sehr der Raum des politisch Sagbaren in Deutschland nach links verschoben ist. Ich bin froh, dass wir uns einer Jugendorganisation angeschlossen haben, die klare Kante gegen die weichgespülte Politik vieler christdemokratischer Parteien zeigt.“

Tritschlers Co-Vorsitzender Markus Frohnmaier äußerte sich ebenfalls positiv zum EYC-Beitritt. Unter anderem erklärte er: „Damit spiegelt die JA die Mitgliedschaft der AfD in der ECR-Fraktion gut wieder.“ Er betonte aber auch: „Die EYC-Mitgliedschaft wird uns natürlich nicht daran hindern, freundlichen Kontakt zu anderen europäischen Parteien und ihren Jugendorganisationen zu pflegen, beispielsweise zu den österreichischen Freiheitlichen. Wir bleiben auch selbstverständlich unserem außenpolitischen Programm treu und werden unsere nationalen Interessen unvermindert formulieren.“