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Nach einem Streitgespräch zwischen dem Bundesvorsitzenden der JA, Markus Frohnmaier, sowie dem Chef der Identitären Bewegung Österreichs, Martin Sellner, berichtete der Tagesspiegel heute von einer angeblichen Kooperation zwischen JA und IB.

Frohnmaier erklärte hierzu: „Es gibt nach wie vor keine Kooperation oder Zusammenarbeit mit der Identitären Bewegung. Das schreibt der Tagesspiegel eigentlich auch selbst.“

In dem Interview wird zutreffend erwähnt, dass eine Kooperation zwischen JA und IB nicht erfolgen kann, wenn diese vom Verfassungsschutz beobachtet wird. „Ich bleibe aber dabei, dass man hier auch als Bundestagsabgeordneter die Pflicht hätte, durch entsprechende Anfragen an die Bundesregierung zu kontrollieren, ob die IB-Beobachtung auch tatsächlich inhaltlich gerechtfertigt ist oder bloß politisch motiviert. Die Wahrnehmung dieser Kontrollfunktion in einer Demokratie stellt aber noch keine Kooperation dar.“

Der JA-Bundesvorsitzende weiter: „Ich lasse mir auch nicht vom linken Mainstream vorschreiben, mit wem ich zu reden habe. Das ist hier noch immer ein freies und demokratisches Land. Martin Sellner ist nicht Beobachtungsobjekt deutscher Verfassungsschutzbehörden und demzufolge stehe ich einem Gedankenaustausch mit ihm genauso offen gegenüber wie allen anderen Personen, die interessante Gedanken zum Zeitgeschehen äußern.“